Geschichte der Trending-Aktionen

Die (Erfolgs-)Geschichte der „Fringe Trending Kampagnen

Die US-Amerikanische Fangruppe Fringenuity veranstaltete seit Beginn der 4. Staffel während der Ausstrahlung der neuen Fringe-Folgen regelmäßig Trending Kampagnen auf Twitter.

Diese Aktionen sollten die Aufmerksamkeit anderer Twitter-Nutzer erregen (und damit neue Zuschauer für Fringe werben) - aber vor allem den für die Serie verantwortlichen Fernsehsender FOX, Warner Bros., sowie den Sponsoren und Werbekunden zeigen, dass Fringe sehr viel beliebter ist, als es die sinkenden Einschaltquoten vermuten lassen.

Nach anfänglichen Fehlschlägen (#WhereIsPeterBishop schaffte es leider nicht in die Trends) lernten die Organisatoren der Aktion mehr über die Gesetzmäßigkeiten der Twitter Trends, und die sorgfältig ausgewählten Hashtags schafften es schließlich mit der Hilfe von Fringies aus aller Welt jeweils binnen Minuten nach dem Startschuss“  in die internationale Trendliste.
Unterstützt wurden die Fans u.a. von Mitarbeitern, Autoren und Darstellern von Fringe, z.B. Ari Margolis, Joel Wyman, Bart Montgomery, Mark Lunn, Kiersten Warren, Michelle Krusiec, Chandler Canterbury und sogar Joshua Jackson, indem sie Infos weiter-twitterten und  sich an den Aktionen beteiligten.
Anzahl der Tweets und Re-Tweets, Anzahl der Teilnehmer, sowie Reichweite und Dauer des Trendings wurden jeweils dokumentiert und veröffentlicht.
Die Kampagnen wurden ein riesiger Erfolg und zogen immer weitere Kreise. Online-Fernseh-Magazine berichteten darüber, Fernsehkritiker stellten das Nielsen-System (Instrument zur Erfassung der Zuschauerzahlen in den USA) als veraltet in Frage und forderten eine stärkere Beachtung der „Social Media“. Sogar der Fernsehsender Fox beteiligte sich gegen Ende der 4. Staffel und blendete die Hashtags in die laufende Ausstrahlung ein.

Die Rechnung ging auf: Fox und Warner Bros. begriffen, dass die zahlreichen Fringe-Fans einen großen Einfluss auf die sozialen Netzwerke haben - und zudem eine aufmerksame und aktive Werbezielgruppe sind. Trotz schlechter Quoten bekam die Serie noch eine abschließende 5. Staffel (13 Folgen) zugestanden, die es den Autoren nun ermöglicht, die Story fertig zu erzählen.
Ohne die Aktivitäten der Fans wäre Fringe vermutlich gnadenlos abgesetzt worden, denn im Fernsehgeschäft zählen die Einschaltquoten und damit die Werbe-Einnahmen.

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